SPATENSTICH AM 28.04.2012

Pünktlich um 09.00 Uhr trafen die Vorstandsmitglieder sowie einige weitere, freiwillige Helfer im Pfarrhaus
ein, um eifrig alle Räume komplett leerzuräumen. Dank der vielen fleißigen Hände
konnte diese Arbeit auch
rasch bewerkstelligt werden.
Nach vielen Bemühungen und zeitraubender Arbeit im Vorfeld war es dann um 11.00 Uhr soweit, der Vorstand
des Förderkreises (Arno Issing, Reinhard Götz, Horst Rothenhöfer, Monika Köhler) sowie Bürgermeisterin
Linda Plappert-Metz, Pfarrer Tadeusz Falkowski und Frau Valentine Lehrmann (Stellvertretende Vorsitzende der
Fränkischen Jakobusgesellschaft, ferner Elmar Schneider und Wilhelm Rühl (Vorsitzender der LAG Wein Wald
Wasser) griffen gemeinschaftlich zu den Spaten, um symbolisch den Start der lang ersehnten Bauarbeiten zu
signalisieren.
Besonders freute sich der Vorstand auch darüber, dass sich einige private Sponsoren eingefunden
hatten,
um der Zeremonie beizuwohnen.
Gutes und vor allem unfallfreies Gelingen für die bevorstehenden Arbeiten wünschten dem Förderkreis und
allen Beteiligten sodann Arno Issing, Herr Rühl,
Frau Bürgermeisterin Plappert-Metz sowie Frau Lehrmann
in ihren Ansprachen.
Allseits wurde hier auch die Freude und Erleichterung darüber zum Ausdruck gebracht, dass ein
lang gehegter Wunsch der Jacobusgesellschaft, auch im Raum Binsbach eine Übernachtungsstätte für Pilger zu
schaffen, somit endlich in Erfüllung geht.
Frau Lehrmann beim Überreichen der Jacobsmuschel
Mit einem Glas Sekt stieß man sodann noch auf den offiziellen Start der Bauarbeiten an.
Bericht in der Mainpost (klick)
Archiv
Jahreshauptversammlung des Förderkreises sowie
Neuwahl von Reinhard Götz zum Zweiten Vorsitzenden
Im vollbesetzten Nebensaal des Sportheimes DJK Binsbach begrüßte Erster Vorsitzende, Arno Issing, die zahlreich erschienenen Vorstandskollegen, Vereinsmitglieder und Gäste. Unter Ihnen auch die Beisitzer des Vereins, Frau Bürgermeisterin Linda Plappert-Metz sowie Pfarrer Tadeusz Falkowski.
Erfreut zeigte sich der Vorsitzende über die ungebrochen positive Resonanz der Binsbacher Bürger am Projekt "Altes Pfarrhaus Binsbach" und dankte den Vorstandskollegen für die geleistete Arbeit sowie den unermüdlichen Einsatz im vergangenen Jahr.
Auch wenn, lt. Issing, die weiteren Planungen nicht leicht gewesen wären, hätte man diese Aufgabe jedoch im Schulterschluss letztlich gemeistert. Nachdem allen Anwesenden die inzwischen abgeschlossenen Planungen vorgestellt wurden, wies der Vorsitzende darauf hin, dass zwischenzeitlich von der ursprünglich angedachten, baubezogenen Lösung abgewichen werden müsse.
Demzufolge würde nunmehr im März diesen Jahres zunächst mit dem Abriss des Nebengebäudes begonnen werden, welches sodann an gleicher Stelle wieder aufgebaut wird. Untergebracht werden in diesem Gebäude die Küche, die Technik sowie die sanitären Anlagen. Im Haupthaus wird der bisherige Treppenaufgang versetzt, im Obergeschoss finden Schlafräume für acht Pilger Platz.
Im Erdgeschoss wird unter anderem ein öffentlich nutzbarer Raum entstehen. Der Kellerzugang wird künftig von außen geschaffen.
Dank privater Spenden müsse man glücklicherweise – so Issing – kein Bankdarlehen aufnehmen. Die Rückzahlung eines solchen Darlehens samt Zinsen wäre für den Verein finanziell nicht schulterbar gewesen. Somit sei die Finanzierung des Bauprojektes mittlerweile gesichert, Baubeginn werde voraussichtlicher im März 2012 sein.
Präzise Kostendetails nannte sodann Kassier Horst Rothenhöfer: Die Gesamtkosten für das Projekt „Altes Pfarrhaus“ belaufen sich auf eine Summe in Höhe von 279.000 €. Diese werden mit gut 115.000 € aus dem Europäischen Förderprogramm „Leader plus“ finanziert, ferner mit einem Anteil der Diäzöse in Höhe von 45.300 €. Der städtische Zuschuss wird sich auf 12.500 € belaufen, die fränkische Jakobusgesellschaft lässt einen Betrag von € 10.000 fließen. Die restlichen Aufwendungen werden durch zinslose Darlehen, Eigenmittel, Vorsteuererstattungen sowie Eigenleistungen gesichert.
Arno Issing dankte Horst Rothenhöfer für dessen Ausführungen, der Kassier sowie die gesamte Vorstandschaft wurde auf Antrag des Kassenprüfers Reinhold Weth einstimmig entlastet. Dem Kassenwart wurde eine vorbildliche Kassenführung bescheinigt.
Unabdingbar für die Finanzierung des Bauprojektes sei der Verkauf einer Teilfläche des Gesamtareals von ca. 600 qm an die Stadt Arnstein gewesen. Direkt neben dem alten Pfarrhaus möchte die Stadt Arnstein im kommenden Jahr auf der neu erworbenen Fläche das neue Feuerwehrhaus anbauen. Diese Feststellung des Ersten Vorsitzenden unterstrich die Bürgermeisterin Linda Plappert-Metz. Darüber hinaus betonte sie, dass es einen echten Mehrwert für Binsbach darstelle, wenn hier etwas gemeinsam für den Ort entwickelt werde. Ziel sei es nach wie vor, die Lebensqualität in Binsbach aufzuwerten und so sei auch sie dankbar dafür gewesen, dass man drei Tage vor dem Heiligen Abend den Kauf der Teilfläche durch die Stadt Arnstein beim Notar besiegeln konnte. Die Bürgermeisterin wies ebenfalls auf den Synergieeffekt hin, der dadurch erreicht werden konnte, dass durch die Zahlung des Kaufpreises für die 600 qm große Fläche die Finanzierungskosten für das Bauprojekt Pfarrhaus gedeckelt werden konnten.
Aufgrund des vakanten Postens des Zweiten Vorsitzenden wurde ein Wahlausschuss um die Bürgermeisterin berufen; in offener Abstimmung sprachen sich alle Anwesenden für Reinhard Götz als neuem zweiten Vorsitzenden aus. Dieser dankte für das in ihn gesetzte Vertrauen. Die Vorstandschaft lobte den nicht anwesenden, vorherigen Zweiten Vorsitzendenk, Hans Gürtler, für dessen Wirken. Er habe viel für den Verein getan, hob auch die Bürgermeisterin in ihren Dankesworten hervor.
Sie freue sich auch auf ein weiterhin gutes Zusammenwirken im Vorstandkollegium.
Anschließend wurde in der Runde über die Aktivitäten des Vereins im laufenden Jahr diskutiert.
Arno Issing schloss nach Ende der Diskussion die Versammlung mit der Bitte, dass sich die Binsbacher weiterhin rege am Bauprojekt "Altes Pfarrhaus" beteiligen mögen und bat um tatkräftige Unterstützung.